Mitten im Leben - dank einem Hörimplantat

 

Ihre Alternative wenn Hörgeräte nicht mehr ausreichen



Mit einem Hörimplantat wieder hören

Sie sind nicht allein - Über 5% der Weltbevölkerung (das sind ca. 390 Millionen Menschen) sind von einem Hörverlust betroffen. Ein nicht behandelter Hörverlust kann die Beziehungen zu Familie, Freunden und der Welt stark beeinträchtigen. Gefühle der Isolierung und Desorientierung können entstehen.

Glücklicherweise leben wir in einer Zeit, in der Menschen mit Hörbeeinträchtigungen dank moderner Technologie ein weitgehend normales Leben führen können. So erreichen viele Menschen mit hochgradigem bis resthörigem Hörverlust dank Cochlea-Implantaten wieder eine hohe Lebensqualität.

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Wir werden uns so schnell wie möglich bei Ihnen melden. Bis dahin können Sie gerne auf unserer Webseite advancedbionics.com stöbern. 

Falls Sie darüber hinaus Fragen haben, wenden Sie sich gerne an uns über: info.de@advancedbionics.com.

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"Mit meinem Cochlea-Implantat kann ich nun endlich wieder auf beiden Ohren gut hören. Das Besondere ist, dass mein CI mit meinem Phonak Naída Hörgerät kompatibel ist." 


Bettina Rosenbaum
Bimodal versorgt mit Cochlea-Implantat und Hörgerät


Wie funktioniert ein Cochlea-Implantat? 

01:51




Der Weg zur Hörversorgung mit einem Cochlea-Implantat

1. 

Hörtest beim HNO-Arzt oder Akustiker

In einem ersten Schritt wird Ihre Hörleistung mit Hilfe eines Hörtests bestimmt und anhand eines Audiogramms dargestellt. Sollte ein Cochlea-Implantat grundsätzlich für Sie in Frage kommen, wird ein Termin in einer spezialisierten HNO-Klinik für weitere Untersuchungen vereinbart. 

2. 

Voruntersuchung in der CI-Klinik

In der CI-Klinik werden Sie ausführlich von den HNO-Spezialisten beraten. Nach den ersten Voruntersuchungen wird anhand der Ergebnisse gemeinsam geklärt, ob für Sie ein Hörimplantat in Frage kommt. Bestätigt die CI-Klinik die Notwendigkeit einer Implantation, werden die Kosten in der Regel von der Krankenkasse übernommen. 

3. 

Versorgung mit einem Hörimplantat (Ci-op)

Bei der Cochlea-Implantation handelt es sich um einen Routineeingriff, der durch spezialisierte HNO-Chirurgen durchgeführt wird. Während des Eingriffs werden verschiedene Messungen durchgeführt, um die einwandfreie Funktion des Implantats zu bestätigen. Die Dauer des Eingriffs beträgt meist ca. 1 bis 2 Stunden. Wenige Tage nach der OP kann das Krankenhaus in den meisten Fällen verlassen werden. 

4. 

Anpassung und Rehabilitation

Nach der Implantation erfolgt zunächst die Erstanpassung. Der Audiologe wird sich schrittweise in mehreren Sitzungen an die für Sie bestmögliche Einstellung herantasten. Dabei erfolgt auch die Einweisung in die Funktionen und Bedienung des Soundprozessors und aller Zubehörteile. Den höchstmöglichen Hörerfolg erzielen Sie mit Hilfe einer Folgetherapie. 




Lernen Sie andere CI-Anwender:Innen kennen! 

Mitten im Leben: Silke und Ralf geben in einem Interview einen kurzen Einblick in ihren Weg zum Hören mit CI. 


"Ich bin so dankbar, dass ich mit dem CI wieder das Vogelzwitschern hören kann. Ja, ich kann wieder Vögel hören, einfach überall. Sogar - und das hat mich vor kurzem erst wieder völlig umgehauen, wenn ich im Sommer mit offenem Fenster Auto fahre." 


Silke Drabek
Beidseitig versorgt mit Cochlea-Implantaten

Zum Interview

Hallo Silke, stellst du dich uns vor?

Hallo! Ich bin Silke Drabek, inzwischen tatsächlich schon 56 Jahre alt und unfassbare 18 Jahre davon habe ich mit dem Cochlea-Implantat von Advanced Bionics verbracht. 2003 wurde mein rechtes Ohr implantiert und 2006 folgte das linke. Ich arbeite als Physiotherapeutin in einem Krankenhaus. Das ist Hörtraining pur, denn alle 25 Minuten treffe ich einen neuen Menschen, dessen Stimme eine neue Klangmelodie hat. Besonderes herausfordernd ist auch, dass wir offene Behandlungs- und Trainingsmöglichkeiten haben, mit mehreren Kollegen und deren Patienten gleichzeitig, mit geräuschvollen Trainingsgeräten und Hintergrundmusik. In meiner Freizeit widme ich mich meinem „Herr Pferd“, der auch immer wieder neue Herausforderungen für mich findet. Im Moment sind wir aber, wegen Herrn Pferds Kreuzbandverletzung, noch deutlich geruhsamer unterwegs, als noch beim Distanzreiten früher. So geht es jetzt auf schöne Ausritte durch die Umgebung oder auch auf kleine Trails, wo Herr Pferd seine Koordination und Balance trainieren kann.

Was begeistert dich am meisten am Hören mit CIs? Hat sich mit deinen CIs etwas verändert, was vorher nicht so war?

Absolut! Ich bin normal hörend geboren und habe wohl durch eine Erkrankung im Alter von 3-4 Jahren die ersten Hörverluste erlitten, was leider erst bei der Einschulung bemerkt wurde. Ab da wurde ich, mehr schlecht als recht, mit Hörgeräten versorgt. Meine Eltern haben da sehr mitgelitten. Meine Mutter wollte immer, dass ich mich mit dem „hinhören“ sehr bemühe, ein wiederkehrender Satz war: „Hör doch hin! Hörst Du die Vögel, Silke?!“ Ich habe mich sehr bemüht und ab und zu auch etwas gehört, aber im Großen und Ganzen war da nichts. Das hat mich sehr traurig gemacht und sicher auch meine Mutter. Irgendwann in all den Jahren habe ich ziemlich frustriert geantwortet: „Ich höre doch hin, ich hör aber keine Vögel, verdammt noch mal!“ Ab da fragte sie es nur noch selten und ich bin heute so dankbar, dass meine Mutter noch erlebt hat, dass ich mit dem CI wieder Vögel hören kann. Ja, ich kann wieder Vögel hören, einfach überall, sogar – und das hat mich vor kurzem erst wieder völlig umgehauen, wenn ich im Sommer mit offenem Fenster Auto fahre.

Hat sich mit deinen CIs etwas in deinem Alltag verändert, von dem du vorher dachtest, dass es nicht mehr gehen wird?

Ich konnte mit Hörgeräten nicht mit dem Handy telefonieren oder gerade mal in einem ruhigen Raum. Ich habe das erste CI im Sommer bekommen, im darauffolgenden Dezember rief ich via Handy von einem Weihnachtsmarkt aus zu Hause an - das war ein unfassbar schönes Erlebnis für uns alle. Ziemlich kurz nach der Anpassung des 2. CIs riefen wir meine Mutter vom Handy meines Lebensgefährten aus an und erzählten Ihr wie es mir geht. Wir sprachen via Handy miteinander. Es war unglaublich!

Was hat dich dazu bewegt dich als Mentorin aktiv zu betätigen? Was magst du am liebsten an der Tätigkeit und was würdest du Angehörigen gerne mit auf den Weg geben?

Als ich mich mit dem Thema CI auseinandersetzen musste, begann ich auch gleichzeitig mich mit Computern zu beschäftigen - das war bis dahin überhaupt nicht meine Welt. Mein Lebensgefährte und liebe Freunde haben mir geholfen. Es gab dann, nach vielen Stunden der Suche, tatsächlich auch einige wenige Informationen über CIs. Den wirklichen Schritt voran ging es für mich aber erst, als ich Menschen kennenlernte, die ein CI trugen und die bereit waren sich mit mir und meinem Lebensgefährten darüber auszutauschen. Das bedeutet: Ich stellte Fragen, sie beantworteten sie schriftlich oder erzählten und mein Lebensgefährte schrieb die Antworten für mich auf. Und ich hatte viele, viele Fragen!

Eigentlich war mir an diesem Punkt schon klar, dass ich nach der OP gerne meine Erfahrungen teilen möchte. Und das ist es auch, was ich am liebsten mag am Mentorin-sein: Menschen, die in dieser Situation stehen wie ich damals, über ein CI informieren, ihnen erzählen wie Leben mit CI ist, so viele Fragen wie möglich beantworten, Ihnen Mut zu geben und vielleicht sogar neue Erkenntnisse. Ich bin tatsächlich ein Mentor der ersten Stunde - seit es die Mentoren in Deutschland gibt, bin ich dabei.

Wie ist es für dich mit anderen über deine eigenen Erfahrungen mit CI zu sprechen, hat sich das durch deine Mentoren-Tätigkeit verändert?

Ich bin mit dem CI von Anfang an völlig offen und ganz anders als mit der Situation „Hörgeräteträger-sein“ umgegangen. Die Tatsache, dass ich mit dem CI deutlich besser hören konnte, hat mich da wohl auch selbstbewusster gemacht. Ich empfinde das CI nicht als stigmatisierend, wie ich es bei den Hörgeräten immer empfunden habe. Ich werde immer wieder auf die CIs angesprochen, dann erkläre ich den Unterschied zum Hörgerät. Manche schauen nur und trauen sich gar nicht das Thema anzusprechen, dann erzähle ich von mir aus. So spreche ich schon immer gern über das CI und meine Erfahrungen. 




"Ich bin Musikliebhaber und höre von härtestem Rock bis zu klassischer Musik. Ich bin ganz begeistert, dank meinem Hörimplantat Musik wieder wirklich genießen zu können. Ich hätte nie gedacht, dass es möglich sein würde, wieder so feine Klänge herauszuhören." 


Ralf-Peter Brylla
Bimodal versorgt mit Cochlea-Implantat und Hörgerät

Zum Interview

Hallo Ralf, stellst du dich uns kurz vor?

Mein Name ist Ralf-Peter Brylla und ich wohne in Bernau bei Berlin. Seit 2017 bin ich bimodal versorgt, mit einem Hörimplantat auf der rechten und einem Hörgerät auf der anderen Seite.

Ich bin ein sehr aktiver Mensch: Ich fahre leidenschaftlich gerne Fahrrad und gehe gerne schwimmen. Durch das wasserfeste AquaCase kann ich beides auch mit CI problemlos tun, sogar wenn es regnet. Außerdem habe ich angefangen, Bilder zu malen, backe sehr gerne und stelle eigene Wurstprodukte her. Entspannen kann ich mich auch sehr gut beim Angeln.

Wie war Dein Weg zum CI?

Meinen ersten Hörsturz hatte ich im Jahr 1986. Bis zur Versorgung mit einem Cochlea-Implantat war ich mit 2 Hörgeräten von Phonak versorgt. Insgesamt hatte ich weit über 15 Hörstürze, bis ich im Urlaub 2016 eine Art „Komplettausfall“ hatte. Dieser führte bis zur absoluten Taubheit auf meinem rechten Ohr. Daraufhin kam ich mit starkem Schwindel und Tinnitus zu meiner ersten Reha nach Bad Nauheim. Das Hörvermögen auf der rechten Seite betrug da nur noch 5%. Während der Reha wurde mir bewusst, dass ich zwar noch hörte, aber Vieles nicht mehr wirklich verstand. Also begann ich, mich mit dem Thema Cochlea-Implantat zu beschäftigen. Ich studierte die Unterlagen der verschiedenen Hersteller und hörte mir Vorträge von Betroffenen an. Die Entscheidung für ein CI traf ich eigentlich während den 5 Wochen meiner Reha. Danach ging ich zu meiner HNO-Ärztin und wurde ins UKB Berlin überwiesen. Bereits 4 Wochen nach meinem Vorgespräch wurde ich implantiert. Schon vor der Erstanpassung habe ich zu Hause unabhängig mein Hörvermögen mit der Hilfe von unterschiedlichen Apps trainiert. Die Nachversorgung wurde im HTZ (Hörtherapiezentrum) Potsdam Babelsberg gemacht.

Nur drei Monate nach der Operation war ich mit meinen 3 Enkeln in Urlaub und konnte Sie bereits gut verstehen. Das hat mich besonders gefreut, denn vorher hatte ich die Sorge, mich nicht mehr richtig mit ihnen verständigen zu können.

Ich bin total zufrieden mit meinem Cochlea-Implantat. Inzwischen höre ich mit meinem CI sogar besser als mit dem Naída Link Hörgerät auf der linken Seite. Irgendwann werde ich auf dem anderen Ohr wahrscheinlich auch ein CI benötigen, denn mittlerweile ist mein Hörvermögen links auf ca. 25% gesunken.

Was begeistert dich am meisten am Hören mit CIs?  Was hat sich im Alltag mit Deinem CI verändert? Gibt es etwas, von dem du vorher dachtest, dass es nicht mehr gehen wird?

Ich bin Musikliebhaber und höre von härtestem Rock bis zu klassischer Musik. Ich bin ganz begeistert, dank meinem Hörimplantat Musik wieder wirklich genießen zu können. Ich hätte nie

gedacht, dass es möglich sein würde, wieder so feine Klänge herauszuhören. Auch freut es mich, den Klang von Vogelgezwitscher wieder hören zu können.

Beruflich war ich Betriebsleiter in einem mittelständischen Unternehmen. Vor allem Gruppengespräche im Team waren damals sehr belastend für mich. Wenn mehrere Leute gesprochen haben, konnte ich dem Gespräch kaum folgen. Auch privat habe ich mich immer mehr aus dem Leben herausgezogen, da es schwierig für mich war, Nichts mitzubekommen, wenn wir zum Beispiel mit Freunden essen gegangen sind. Mit CI kann ich nun wieder aktiv am Leben teilnehmen und auch in einer Gruppe mit mehreren Leuten ganz normal hören.

Eine Sorge, die ich vor der CI-Versorgung hatte, war nicht mehr tauchen gehen zu können. Ich war früher leidenschaftlicher Sporttaucher und habe dieses Hobby über 25 Jahre ausgeübt. Es hat mich sehr gefreut, dass mir sowohl die Therapeuten in Bad Nauheim als auch AB-Mitarbeiter diese Angst nehmen konnten und mir bestätigten, dass ich mit dem Naída Q90 Soundprozessor bis zu 30 Meter Tiefe ganz normal tauchen konnte. Selbst meine Guides und Tauchlehrer im Ausland waren erstaunt, dass dies möglich war und auch wenn ich inzwischen nicht mehr tauche, bin ich doch froh, dass ich mich so schnell für eine Implantation entschieden habe.

Ich freue mich jetzt schon darauf, wenn ich den neuen Marvel Soundprozessor bekomme. Ich war beim Launch Event dabei und wirklich geflasht darüber, was die Technik nun zusätzlich alles möglich macht.

Was hat dich dazu bewegt dich als Mentor aktiv zu betätigen? Was magst du am Liebsten an der Tätigkeit?

Nach meiner ersten Reha in Bad Nauheim wurde mir bewusst, welche Kosten von den Krankenkassen für die CI-Versorgung eines Patienten übernommen werden. In vielen anderen Ländern ist dies nicht der Fall und viele Betroffene können andernorts aus Kostengründen nicht mit einem Hörimplantat versorgt werden. Durch meine Arbeit möchte ich einen kleinen Teil zurückgeben, indem ich meine gemachten Erfahrungen mit anderen Menschen teile.

Mich persönlich hat der Austausch mit anderen Betroffenen stark in der Entscheidung für ein Cochlea-Implantat bestärkt. Daher möchte ich anderen Kandidaten auch auf Ihrem Weg helfen, denn ich bin überzeugt davon, dass man mit ein bisschen Engagement und Üben dank einem Cochlea-Implantat ein besseres Leben haben kann. Wenn ich dann später die Rückmeldung erhalte, dass ich den Ausschlag gegeben habe für die Entscheidung für ein CI, bringt es Erfüllung in mein Leben. Ich freue mich, wenn es wieder möglich sein wird, CI-Kandidaten persönlich zu treffen und sie als Mentor auf Ihrem Weg zum Hören unterstützen und Ihnen Ihre Ängste nehmen zu können.

Was möchtest du potentiellen CI-Kandidaten oder Angehörigen mit auf den Weg geben?

Jeder hat sein Glück selbst in der Hand. Wichtig ist das eigene Engagement und Vertrauen in die Technik. Deshalb möchte ich jedem ans Herz legen, sich genau zu überlegen, welchen CI-Hersteller er wählt. Die Entscheidung ist eine Partnerschaft fürs Leben. Daher ist es wichtig, sich vorher gut über die Technik zu informieren und zu überlegen, welche Punkte einem persönlich beim Hören wichtig sind und was im Alltag das Leben so angenehm wie möglich machen kann. Für mich

ausschlaggebend war zum einen die Partnerschaft von Phonak und Advanced Bionics und ihre bimodale Hörlösung, sowie Möglichkeiten der drahtlosen Anbindungen, das MiniMic und Zubehörmöglichkeiten wie das AquaCase oder der Roger Pen für Besprechungen.

Oft haben CI-Kandidaten Skepsis im Bezug auf die Operation. Ich möchte Ihnen hier jedoch Ihr Misstrauen und die Angst nehmen. Ich habe kaum Menschen kennengelernt, die nach der CI-Versorgung nicht mehr gehört haben als vorher. Wichtig für den Erfolg ist das eigene Training, sowohl in Therapiezentren als auch zuhause. Zusätzlich können Selbsthilfegruppen auf dem Weg zum Hören eine gute Unterstützung bieten.

Gibt es auch ein lustiges Erlebnis, das du mit deinen CIs hattest?

Ich bin früher täglich mit S-Bahn, U-Bahn und Bus zur Arbeit gefahren. Als ich einmal abends auf den Bus gewartet habe, habe ich mich an eine Laterne angelehnt. Plötzlich wurde die Spule magnetisch vom  Laternenpfahl angezogen. Die Leute, die um mich herumstanden, fingen an zu lachen, als sie sahen, dass ich an der Laterne angeklebt war und ich stimmte in das Gelächter ein. Der Soundprozessor und das Kabel waren an mir, nur die Spule hing an der Laterne.

Was ich auch äußerst amüsant fand, ist als ich vor ein paar Jahren in der S-Bahn gefragt wurde, ob das ein neues Headseat sei, das ich trage. Ich habe dann natürlich darüber aufgeklärt, was ein CI ist. 





Es kann hilfreich sein, sich mit Personen auszutauschen, die selbst ein Cochlea-Implantat tragen.

Unsere Mentorinnen und Mentoren beantworten gerne Ihre Fragen und teilen ihre persönlichen Erfahrungen über Ihren Weg zum Hörimplantat und ihr Leben mit CI. 





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Die häufigsten Fragen zum Hörimplantat

1. Woran erkenne ich, dass ich von einem Hörverlust betroffen bin?

Da Hörverlust oft ein schleichender Prozess ist, wird er nicht immer sofort erkannt. Vor allem bei altersbedingtem Hörverlust sind oft zunächst hohe Töne, wie beispielsweise Vogelgezwitscher oder Frauen- bzw. Kinderstimmen, nicht mehr gut zu hören. Betroffene Menschen sind häufig schneller erschöpft, da der Hörprozess mit größerer Anstrengung verbunden ist und mehr Konzentration und Energie erfordert. 

Erste Anzeichen für Hörprobleme können sich folgenderweise bemerkbar machen: 

  • Schlechtes Sprachverstehen bei Geräuschkulisse (z.B. im Restaurant) 
  • Schwierigkeiten, Gesprächen mit mehr als 2 Personen zu folgen
  • Erschwertes Verstehen beim Telefonieren
  • Verstärktes Gefühl, dass der Gesprächspartner nuschelt und häufiges Nachfragen erforderlich macht
  • Musik oder der Fernseher müssen lauter gestellt werden, um gut verstehen zu können
  • Überhören des Telefons, der Hausklingel, Geräuschen im Haushalt (z.B. Ticken des Weckers) oder auch von Naturgeräuschen (z.B. Vogelgezwitscher, Blätterrauschen)
  • Ständiges Klingeln, Pfeifen oder Summen in den Ohren
     

Bei ersten Anzeichen sollten Sie Ihr Gehör von einem HNO-Arzt oder Hörakustiker überprüfen lassen. Nutzen Sie unsere Klinik- und Partnersuche, um einen Hörakustiker oder eine Klinik in Ihrer Nähe zu finden. 


2. Was ist der Unterschied zwischen einem Hörgerät und einem Hörimplantat?

Für Menschen mit leicht- bis mittelgradigem Hörverlust können Hörgeräte eine hervorragende Lösung sein. Hörgeräte nehmen die Klänge aus der Umgebung auf und verstärken sie. Der verstärkte Klang wird dann an das Innenohr übertragen. Wenn Sie jedoch einen schweren oder hochgradigen Hörverlust haben, reichen Hörgeräte eventuell nicht aus.

Ist das Hören trotz Hörgeräten eingeschränkt, empfehlen Experten die Versorgung mit Hörimplantaten. Diese erprobte Technologie kommt vor allem dann zum Einsatz, wenn die Ursache für die Hörbeeinträchtigung im Innenohr liegt. Wenn beispielsweise die Hörschnecke keine oder zu wenige elektrische Reize an den Hörnerv überträgt, kann ein CI diese Aufgabe übernehmen.

Viele CI-Träger berichten von einer deutlichen Verbesserung ihres Hörvermögens durch ein Cochlea-Implantat und einer damit einhergehenden Steigerung Ihrer Lebensqualität und Zufriedenheit.

Auch die Kombination von einem Hörimplantat auf der einen Seite und einem Hörgerät auf der anderen Seite kann bei einigen beidseitigen Hörverlusten die richtige Wahl der Hörversorgung sein. Bei dieser bimodalen Versorgung arbeiten Hörgerät und CI zusammen und tauschen Informationen drahtlos untereinander aus, um eine abgestimmte Klangqualität zu erzeugen. 

 


3. Was versteht man genau unter einem Cochlea-Implantat?

Ein Cochlea-Implantat besteht im Wesentlichen aus zwei Teilen, dem eigentlichen Implantat, welches hinter dem Ohr eingesetzt wird und einem außen, üblicherweise am Ohr getragenen Soundprozessor.

Der Soundprozessor ist ein kleines technisches Wunderwerk. Er nimmt die Töne durch Mikrofone auf und veranlasst das Implantat dazu, den Hörnerv nach einem bestimmten Muster zu stimulieren. Die dafür benötigte Energie überträgt er durch die Haut mit Hilfe des Überträgers, einer Antennenspule, die durch einen Magneten über dem Implantat gehalten wird. Der Soundprozessor wird von einem Audiologen individuell so programmiert, dass das bestmögliche Hörergebnis erzielt wird.

Heutige Soundprozessoren können allerdings noch viel mehr. Sie bieten die Möglichkeit auch drahtlos mit dem Handy, dem Fernseher und vielen Bluetooth-fähigen Zusatzgeräten zu kommunizieren, die das Hören in anspruchsvollen Umgebungen verbessern können.

* Die Produkte HiResTM Ultra 3D und zugehörige Überträger und Magnete sind aufgrund eines andauernden Rechtsstreits um ein Patent in der Bundesrepublik Deutschland nicht bestell- und/oder lieferbar. Ausgenommen sind Überträger und Magnete für bereits implantierte HiResTM Ultra 3D Produkte.


4. Wie gut werde ich mit einem Hörimplantat hören können?

Jede Reise zum Hören ist, genauso wie auch jeder Hörverlust, individuell und einzigartig. Wie Sie oder Ihr Kind das Hören mit Cochlea-Implantaten erleben werden, hängt von einer Reihe von Faktoren ab, z.B.:

  • dem Alter, in dem der Hörverlust einsetzte
  • der Dauer des Hörverlustes
  • dem Alter bei der Implantation
  • dem Gesundheitszustand des Innenohrs
  • und anderen gesundheitlichen Konditionen, die das Hörvermögen beeinflussen

Es ist wichtig zu verstehen, dass verbessertes Hören mit Cochlea-Implantaten durch einen Prozess erlangt wird. Es ist keine Sofortlösung. Genauso wie Menschen mit normalem Hörvermögen das Hören als Kind erlernen mussten, so müssen auch Sie oder Ihr Kind mit dem CI das Hören wieder- oder zum allerersten Mal - erlernen.

Das Hörvermögen stellt sich nach und nach ein. Wie weit und wie schnell Sie oder Ihr Kind in diesem Prozess voranschreiten hängt von drei Faktoren ab:

  1. von der verwendeten Technologie,
  2. Ihrer körperlichen Verfassung und
  3. von der Therapie und dem Training nach der Implantation.

Advanced Bionics setzt modernste Technologien ein und bietet Ihnen umfassende Unterstützung - damit Sie oder Ihr Kind eine bestmögliche Reise zum Hören erleben können. Durch geeignete Reha-Maßnahmen und Verwendung der Rehabilitationsmaterialien auf dem Online-Portal HearingSuccess können Sie einen großen Beitrag zur erfolgreichen Weiterentwicklung Ihres Hörvermögens leisten. 


5. Welche Auswirkungen hat das CI auf mein Erscheinungsbild?

Die rasante Entwicklung der Technik ermöglicht, dass sowohl Größe als auch Gewicht der äußeren Komponenten (Soundprozessor und Überträger) ständig weiter optimiert werden. Dadurch werden die Auswirkungen auf das optische Erscheinungsbild verringert und der Tragekomfort stetig erhöht. Der geschwungene Akku des Prozessors  zum Beispiel ermöglicht ein ergonomisches Tragen, bei dem dieser dezent hinter dem Ohr verschwindet. 

Es steht eine große Auswahl an unterschiedlichen Farben der  Soundprozessoren und Überträger zur Verfügung: Dezente, unauffällige Farben, die an Haut und Haarfarbe angepasst sind, reduzieren die äußere Wahrnehmbarkeit bestmöglich. Wollen Sie Ihrer Persönlichkeit mit knalligen Farben den entsprechenden Ausdruck verleihen, bieten wir hierfür natürlich ebenfalls die Möglichkeit. 

Durch das einzigartige Design schmiegt sich der am Prozessor angebrachte Akku an die Kontur Ihres Ohres an und sorgt so für einen diskreten und sicheren Sitz. hinter dem Ohr. Des Weiteren besteht die Möglichkeit, den Soundprozessor auch ohrfern zu tragen: Sie können hierfür einen staub- und wasserdichten Akku verwenden oder den Prozessor alternativ auch mit einem Halte-Clip an Ihrer Kleidung befestigen. 


6. Für welche Altersgruppe sind Cochlea-Implantate geeignet?

Hörimplantate stellen sowohl für Erwachsene, Jugendliche, Kinder als auch für Babies eine wirksame Hörlösung dar. Wenn Hörgeräte nicht mehr ausreichen, können Cochlea-Implantate eine gute Alternative darstellen. Sie kommen dann zum Einsatz, wenn die Ursache für die Hörbeeinträchtigung im Innenohr liegt und die Hörschnecke keine oder zu wenige elektrische Reize an den Hörnerv weiterleitet.  

Auch für Kinder können Cochlea-Implantate die geeignete Lösung sein. Das sogenannte Neugeborenen-Screening nach der Geburt hilft frühzeitig Hörschwächen und Hörbeeinträchtigungen festzustellen. Sobald bei Ihrem Kind ein Hörverlust diagnostiziert wurde, ist es wichtig, so schnell wie möglich aktiv zu werden. Ziel ist es, Entwicklungsverzögerungen zu minimieren und damit die Kommunikations- und Lernfähigkeit sowie die emotionale und soziale Entwicklung zu unterstützen.


7. Wie läuft die Cochlea-Implantation ab?

Die Cochlea-Implantation ist ein Eingriff, der durch erfahrene HNO-Ärzte in spezialisierten Kliniken durchgeführt wird. Im Laufe der letzten Jahrzehnte, hat sich die Implantationstechnik immer weiter verfeinert. Ein kleiner Schnitt hinter der Ohrmuschel und das Entfernen von knöchernem Material eröffnen den Weg zum Mittelohr, von wo aus man bereits die Hörschnecke sehen kann. Das Implantat selbst verschwindet unter der Kopfhaut hinter dem Ohr und die Elektrode wird durch eine kleine Öffnung in die Hörschnecke eingeführt. Während des Eingriffs werden unterschiedliche Messungen durchgeführt, um die einwandfreie Funktion des Implantats zu bestätigen oder um bei einem noch vorhandenen Restgehör elektrische Rückmeldungen der Hörschnecke aufzuzeichnen. Ihr CI-Zentrum wird Ihnen den Prozess im Detail erklären und Ihnen umfassend Auskunft über das weitere Vorgehen geben.  


8. Wer übernimmt die Kosten für das CI-System?

Wenn die CI-Klinik die Notwendigkeit einer Implantation bestätigt, werden die Kosten für die Operation als auch für das komplette CI-System in der Regel vom Kostenträger (Krankenkasse) übernommen.

Bei weiteren Fragen zu diesem Thema können Sie sich gern per E-Mail an den AB-Kundenservice wenden.


9. Kann ich mit einem Hörimplantat Sport treiben?

Die meisten Sportarten können auch mit Hörimplantaten problemlos betrieben werden. Wasserdichte Akkus sorgen selbst bei den abenteuerlichsten Aktivitäten dafür, dass Sie immer gut hören und sich keine Gedanken über die Sicherheit Ihres Geräts machen müssen. Duch den wasserdichten AquaMic™ Überträger können Sie auch intensiven Sport und Wassersport uneingeschränkt genießen und dabei an allen Gesprächen teilhaben.


10. Kann ich mit einem CI wieder telefonieren? Welche Möglichkeiten der drahtlosen Anbindung habe ich?

Unkomplizierte drahtlose Anbindungen an unterschiedlichste Geräte sind heutzutage unerlässlich. Daher überträgt der Naída CI M und Sky CI M Soundprozessor Telefonate und Audioquellen von praktisch jedem Smartphone und Bluetooth®-fähigen Gerät direkt an Ihre Ohren. Mit der Phonak RogerDirect Technologie kann Ihre Hörleistung in schwierigen Hörsituationen zudem noch weiter verstärkt werden, ohne zusätzliche Geräte am Soundprozessor anbringen zu müssen. So können Sie sich auch bei lauten geselligen Runden oder Meetings am Arbeitsplatz aktiv in Gespräche einbringen und sich zu Hause oder unterwegs direkt mit Ihrer bevorzugten Unterhaltungselektronik verbinden.


11. Wie kann ich überprüfen, dass mein Soundprozessor ordnungsgemäß funktioniert?

Dank der AB Remote App können Sie Ihr CI-System jederzeit  ganz einfach und unauffällig über das Smartphone steuern und auch überprüfen. Die Geräteprüfung beinhaltet einen Mikrofon-Check, der anzeigt, ob der Prozessor Umgebungsgeräusche empfängt sowie die Überprüfung des T-Mic Status*. Des Weiteren können Sie sich den Batteriestatus anzeigen lassen und eine LED/Ton Funktionsprüfung durchführen. 

Mit Hilfe des Listening Checks können eingehende Klänge und Signale abgehört werden. Somit lässt sich einfach feststellen, ob alle Komponenten ordnungsgemäß funktionieren. Die Überprüfung über den Listening Check beinhaltet sowohl die Schallaufnahme über die Prozessormikrofone, über das T-Mic-Mikrofon und das Überträger-Mikrofon, sowie die internen Signaltöne des Soundprozessors und anliegende Aux- oder Streaming-Eingangssignale. 

* Das patentierte T-Mic nutzt die natürliche Schallaufnahme des Außenohrs genau wie bei einem Normalhörenden.

 



Spezifische Fragen zur CI-Versorgung von Kindern

1. Wie verläuft typischerweise der Weg zur CI-Versorgung bei einem Kind?

Das nach der Geburt durchgeführte Neugeborenen-Hörscreening ermöglicht eine frühzeitige Erkennung von angeborenen Hörbeeinträchtigungen Ihres Kindes. Für Kinder mit Hörschädigung ist die frühe Förderung unter enger Einbeziehung Ihrer Familien besonders wichtig. Frühförderstellen begleiten Sie und Ihr Kind bereits ab dem auffälligen Hörscreening auf seiner einzigartigen Entwicklungsreise. Sie unterstützen Sie bei Ihnen zu Hause dabei, Ihrem Kind eine seinem Alter und seinen Fähigkeiten sowie der Situation angemessene Kommunikation zu ermöglichen.

Um die bestmögliche frühkindliche Entwicklung zu gewährleisten, wird den Säuglingen meist ab einem Alter von ca. 6 Monaten  ein Hochleistungshörgerät verschrieben. Bei Kindern, die hochgradig schwerhörig oder taub geboren wurden, reicht jedoch oft die Versorgung mit Hörgeräten nicht aus.

Um Ihrem Kind die optimale Entwicklung zu ermöglichen wird es bei entsprechender Diagnose Ihres Arztes meist in einem Alter von ca. 12 Monaten mit einem Cochlea-Implantat versorgt.  Ca. 4 Wochen nach der Operation findet die Anpassung des Soundprozessors statt.

Für die hörsprachliche Entwicklung Ihres Kindes ist neben der Implantation und dem täglichen Tragen des Soundprozessors auch eine gezielte Hör-Rehabilitation notwendig. Die Hörtherapie findet meist in einem CI-Zentrum statt.


2. Was muss ich bei der Operation meines Kindes beachten?

Für erfahrene HNO-Chirurgen ist die Cochlea-Implantation ein Routineeingriff. Da sie unter Vollnarkose durchgeführt wird, gibt es vor der OP ein ausführliches Informationsgespräch mit dem Anästhesisten. Die Dauer des Eingriffs selbst beträgt in den meisten Fällen ca. 1 bis 2 Stunden. In der Regel steht für die Kinder nach der Operation ein kurzer stationärer Klinikaufenthalt von 2 bis 4 Tagen zur Beobachtung an.

Ist Ihr Kind auf beiden Ohren ertaubt, werden in Absprache zwischen Arzt und Eltern oft beide Seiten gleichzeitig implantiert. Somit wird dem Kind eine zusätzliche Operation unter Narkose erspart.

Es gibt auf Kinder spezialisierte CI-Zentren, die Ihnen den Prozess im Detail erklären und Ihnen umfassend Auskunft über die Operation, Narkose und das weitere Vorgehen geben. In der Kliniksuche finden Sie eine Übersicht über die CI-Zentren in Ihrer Nähe.


3. Wie aktiv kann mein Kind mit Cochlea-Implantat sein?

Flexible Trageoptionen (ohrfern oder hinter dem Ohr) ermöglichen ein bequemes Tragen mit sicherem Sitz – selbst bei den abenteuerlichsten Aktivitäten.

Auch mit Hörimplantat kann Ihr Kind die meisten Sportarten ausüben. Ausnahmen stellen lediglich einige Kampfsportarten (z.B. Boxen) dar, da hierbei das Implantat beschädigt werden könnte. Durch den M Staub- und Wasserdichten Akku mit wasserdichten Mikrofonen und Überträgern wird sowohl beim Sport als auch jeglichen Wasseraktivitäten eine gute Schallaufnahme ermöglicht. Ihr Kind muss daher auch beim Planschen im Wasser oder beim Schwimmen nicht auf das Hören verzichten. 


4. Mein Kind benötigt ein MRT. Welche Vorsichtsmaßnahmen müssen getroffen werden?

Das HiRes Ultra 3D Implantat ist MRT-kompatibel. Es muss also nicht entfernt werden, sollte jemals eine MRT-Untersuchung bei Ihrem Kind erforderlich sein. Die von AB entwickelte innovative HiRes Ultra 3D Multimagnet-Anordnung sorgt für eine automatische Ausrichtung im 3D-MRT-Feld und ermöglicht die sichere Durchführung hochauflösender bildgebender Untersuchungen (wie 3.0 Tesla MRT) ohne Vorbereitung, ohne Operation und ohne Kopfverband. 

* Die Produkte HiResTM Ultra 3D und zugehörige Überträger und Magnete sind aufgrund eines andauernden Rechtsstreits um ein Patent in der Bundesrepublik Deutschland nicht bestell- und/oder lieferbar. Ausgenommen sind Überträger und Magnete für bereits implantierte HiResTM Ultra 3D Produkte.


5. Wie kann ich mein Kind bestmöglich im Alltag unterstützen?

 „Das hörgeschädigte Kind braucht nichts Besonderes, sondern mehr von dem Normalen, was auch hörende Babys brauchen.“ (Zitat G. Batliner)

Die Diagnose der Hörbeeinträchtigung Ihres Kindes wirft bei den meisten Eltern viele Fragen und Sorgen auf. Unterschiedliche Stellen unterstützen Sie dabei, damit Sie Sicherheit im täglichen Umgang mit Ihrem Kind erhalten.

Anfangs ist es hilfreich, möglichst dem Kind zugewandt zu kommunizieren, so dass die Lautsprache durch das Mundbild ergänzt wird. Je nach Hör- und Sprachentwicklung Ihres Kindes, sollte im Laufe der Zeit die Kommunikation im Alltag jedoch möglichst normal gestaltet werden.

Mit dem speziell für Kinder entwickelten Material zur Frühförderung BabyBeats können Sie bereits die frühe Kommunikation Ihres Kindes fördern und entwickeln. Durch musikalische Interaktionen wird hierbei der Grundstein für frühe Kommunikationsfähigkeiten gelegt und die Bindung mit Ihrem Kind gestärkt.

Frühförderstellen für Kinder mit Hörschädigung und deren Familien bieten unterschiedlichste Angebote, die an Ihre individuellen Bedürfnisse angepasst sind.  



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Mitten im Leben dank einem Hörimplantat


Ihre Alternative wenn Hörgeräte nicht mehr ausreichen

Mit einem Hörimplantat wieder hören

Sie sind nicht allein - Über 5% der Weltbevölkerung (das sind ca. 390 Millionen Menschen) sind von einem Hörverlust betroffen. Ein nicht behandelter Hörverlust kann die Beziehungen zu Familie, Freunden und der Welt stark beeinträchtigen. Gefühle der Isolierung und Desorientierung können entstehen.

Glücklicherweise leben wir in einer Zeit, in der Menschen mit Hörbeeinträchtigungen dank moderner Technologie ein weitgehend normales Leben führen können. So erreichen viele Menschen mit hochgradigem bis resthörigem Hörverlust dank Cochlea-Implantaten wieder eine hohe Lebensqualität.

Bestellen Sie jetzt kostenlos und unverbindlich Ihr Infopaket und erfahren Sie mehr über Ihre Möglichkeiten mit einem Hörimplantat. 

 

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"Mit meinem Cochlea-Implantat kann ich nun endlich wieder auf beiden Ohren gut hören. Das Besondere ist, dass mein CI mit meinem Phonak Naída Hörgerät kompatibel ist." 


Bettina Rosenbaum
Bimodal versorgt mit Cochlea-Implantat und Hörgerät


Wie funktioniert ein Cochlea-Implantat?

01:51


Der Weg zur Hörversorgung mit einem Cochlea-Implantat

1.

Hörtest beim HNO-Arzt oder Akustiker

In einem ersten Schritt wird Ihre Hörleistung mit Hilfe eines Hörtests bestimmt und anhand eines Audiogramms dargestellt. Sollte ein Cochlea-Implantat grundsätzlich für Sie in Frage kommen, wird ein Termin in einer spezialisierten HNO-Klinik für weitere Untersuchungen vereinbart. 

2. 

Voruntersuchung in der CI-Klinik

In der CI-Klinik werden Sie ausführlich von den HNO-Spezialisten beraten. Nach den ersten Voruntersuchungen wird anhand der Ergebnisse gemeinsam geklärt, ob für Sie ein Hörimplantat in Frage kommt. Bestätigt die CI-Klinik die Notwendigkeit einer Implantation, werden die Kosten in der Regel von der Krankenkasse übernommen. 

3. 

Versorgung mit einem Hörimplantat (Ci-op)

Bei der Cochlea-Implantation handelt es sich um einen Routineeingriff, der durch spezialisierte HNO-Chirurgen durchgeführt wird. Während des Eingriffs werden verschiedene Messungen durchgeführt, um die einwandfreie Funktion des Implantats zu bestätigen. Die Dauer des Eingriffs beträgt meist ca. 1 bis 2 Stunden. Wenige Tage nach der OP kann das Krankenhaus in den meisten Fällen verlassen werden. 

4.

Anpassung und Rehabilitation

Nach der Implantation erfolgt zunächst die Erstanpassung. Der Audiologe wird sich schrittweise in mehreren Sitzungen an die für Sie bestmögliche Einstellung herantasten. Dabei erfolgt auch die Einweisung in die Funktionen und Bedienung des Soundprozessors und aller Zubehörteile. Den höchstmöglichen Hörerfolg erzielen Sie mit Hilfe einer Folgetherapie. 


Lernen Sie andere CI-Anwender:Innen kennen! 

Mitten im Leben: Silke und Ralf geben in einem Interview einen kurzen Einblick in ihren Weg zum Hören mit CI. 

"Ich bin so dankbar, dass ich mit dem CI wieder das Vogelzwitschern hören kann. Ja, ich kann wieder Vögel hören, einfach überall. Sogar - und das hat mich vor kurzem erst wieder völlig umgehauen, wenn ich im Sommer mit offenem Fenster Auto fahre." 

Silke Drabek
Beidseitig versorgt mit Cochlea-Implantaten

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Hallo Silke, stellst du dich uns vor?

Hallo! Ich bin Silke Drabek, inzwischen tatsächlich schon 56 Jahre alt und unfassbare 18 Jahre davon habe ich mit dem Cochlea-Implantat von Advanced Bionics verbracht. 2003 wurde mein rechtes Ohr implantiert und 2006 folgte das linke. Ich arbeite als Physiotherapeutin in einem Krankenhaus. Das ist Hörtraining pur, denn alle 25 Minuten treffe ich einen neuen Menschen, dessen Stimme eine neue Klangmelodie hat. Besonderes herausfordernd ist auch, dass wir offene Behandlungs- und Trainingsmöglichkeiten haben, mit mehreren Kollegen und deren Patienten gleichzeitig, mit geräuschvollen Trainingsgeräten und Hintergrundmusik. In meiner Freizeit widme ich mich meinem „Herr Pferd“, der auch immer wieder neue Herausforderungen für mich findet. Im Moment sind wir aber, wegen Herrn Pferds Kreuzbandverletzung, noch deutlich geruhsamer unterwegs, als noch beim Distanzreiten früher. So geht es jetzt auf schöne Ausritte durch die Umgebung oder auch auf kleine Trails, wo Herr Pferd seine Koordination und Balance trainieren kann.

Was begeistert dich am meisten am Hören mit CIs? Hat sich mit deinen CIs etwas verändert, was vorher nicht so war?

Absolut! Ich bin normal hörend geboren und habe wohl durch eine Erkrankung im Alter von 3-4 Jahren die ersten Hörverluste erlitten, was leider erst bei der Einschulung bemerkt wurde. Ab da wurde ich, mehr schlecht als recht, mit Hörgeräten versorgt. Meine Eltern haben da sehr mitgelitten. Meine Mutter wollte immer, dass ich mich mit dem „hinhören“ sehr bemühe, ein wiederkehrender Satz war: „Hör doch hin! Hörst Du die Vögel, Silke?!“ Ich habe mich sehr bemüht und ab und zu auch etwas gehört, aber im Großen und Ganzen war da nichts. Das hat mich sehr traurig gemacht und sicher auch meine Mutter. Irgendwann in all den Jahren habe ich ziemlich frustriert geantwortet: „Ich höre doch hin, ich hör aber keine Vögel, verdammt noch mal!“ Ab da fragte sie es nur noch selten und ich bin heute so dankbar, dass meine Mutter noch erlebt hat, dass ich mit dem CI wieder Vögel hören kann. Ja, ich kann wieder Vögel hören, einfach überall, sogar – und das hat mich vor kurzem erst wieder völlig umgehauen, wenn ich im Sommer mit offenem Fenster Auto fahre.

Hat sich mit deinen CIs etwas in deinem Alltag verändert, von dem du vorher dachtest, dass es nicht mehr gehen wird?

Ich konnte mit Hörgeräten nicht mit dem Handy telefonieren oder gerade mal in einem ruhigen Raum. Ich habe das erste CI im Sommer bekommen, im darauffolgenden Dezember rief ich via Handy von einem Weihnachtsmarkt aus zu Hause an - das war ein unfassbar schönes Erlebnis für uns alle. Ziemlich kurz nach der Anpassung des 2. CIs riefen wir meine Mutter vom Handy meines Lebensgefährten aus an und erzählten Ihr wie es mir geht. Wir sprachen via Handy miteinander. Es war unglaublich!

Was hat dich dazu bewegt dich als Mentorin aktiv zu betätigen? Was magst du am liebsten an der Tätigkeit und was würdest du Angehörigen gerne mit auf den Weg geben?

Als ich mich mit dem Thema CI auseinandersetzen musste, begann ich auch gleichzeitig mich mit Computern zu beschäftigen - das war bis dahin überhaupt nicht meine Welt. Mein Lebensgefährte und liebe Freunde haben mir geholfen. Es gab dann, nach vielen Stunden der Suche, tatsächlich auch einige wenige Informationen über CIs. Den wirklichen Schritt voran ging es für mich aber erst, als ich Menschen kennenlernte, die ein CI trugen und die bereit waren sich mit mir und meinem Lebensgefährten darüber auszutauschen. Das bedeutet: Ich stellte Fragen, sie beantworteten sie schriftlich oder erzählten und mein Lebensgefährte schrieb die Antworten für mich auf. Und ich hatte viele, viele Fragen!

Eigentlich war mir an diesem Punkt schon klar, dass ich nach der OP gerne meine Erfahrungen teilen möchte. Und das ist es auch, was ich am liebsten mag am Mentorin-sein: Menschen, die in dieser Situation stehen wie ich damals, über ein CI informieren, ihnen erzählen wie Leben mit CI ist, so viele Fragen wie möglich beantworten, Ihnen Mut zu geben und vielleicht sogar neue Erkenntnisse. Ich bin tatsächlich ein Mentor der ersten Stunde - seit es die Mentoren in Deutschland gibt, bin ich dabei.

Wie ist es für dich mit anderen über deine eigenen Erfahrungen mit CI zu sprechen, hat sich das durch deine Mentoren-Tätigkeit verändert?

Ich bin mit dem CI von Anfang an völlig offen und ganz anders als mit der Situation „Hörgeräteträger-sein“ umgegangen. Die Tatsache, dass ich mit dem CI deutlich besser hören konnte, hat mich da wohl auch selbstbewusster gemacht. Ich empfinde das CI nicht als stigmatisierend, wie ich es bei den Hörgeräten immer empfunden habe. Ich werde immer wieder auf die CIs angesprochen, dann erkläre ich den Unterschied zum Hörgerät. Manche schauen nur und trauen sich gar nicht das Thema anzusprechen, dann erzähle ich von mir aus. So spreche ich schon immer gern über das CI und meine Erfahrungen. 


"Ich bin Musikliebhaber und höre von härtestem Rock bis zu klassischer Musik. Ich bin ganz begeistert, dank meinem Hörimplantat Musik wieder wirklich genießen zu können. Ich hätte nie gedacht, dass es möglich sein würde, wieder so feine Klänge herauszuhören." 

Ralf-Peter Brylla
Bimodal versorgt mit Cochlea-Implantat und Hörgerät

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Hallo Ralf, stellst Du Dich uns kurz vor? 

Mein Name ist Ralf-Peter Brylla und ich wohne in Bernau bei Berlin. Seit 2017 bin ich bimodal versorgt, mit einem Hörimplantat auf der rechten und einem Hörgerät auf der anderen Seite.

Ich bin ein sehr aktiver Mensch: Ich fahre leidenschaftlich gerne Fahrrad und gehe gerne schwimmen. Durch das wasserfeste AquaCase kann ich beides auch mit CI problemlos tun, sogar wenn es regnet. Außerdem habe ich angefangen, Bilder zu malen, backe sehr gerne und stelle eigene Wurstprodukte her. Entspannen kann ich mich auch sehr gut beim Angeln.

Wie war Dein Weg zum CI?

Meinen ersten Hörsturz hatte ich im Jahr 1986. Bis zur Versorgung mit einem Cochlea-Implantat war ich mit 2 Hörgeräten von Phonak versorgt. Insgesamt hatte ich weit über 15 Hörstürze, bis ich im Urlaub 2016 eine Art „Komplettausfall“ hatte. Dieser führte bis zur absoluten Taubheit auf meinem rechten Ohr. Daraufhin kam ich mit starkem Schwindel und Tinnitus zu meiner ersten Reha nach Bad Nauheim. Das Hörvermögen auf der rechten Seite betrug da nur noch 5%. Während der Reha wurde mir bewusst, dass ich zwar noch hörte, aber Vieles nicht mehr wirklich verstand. Also begann ich, mich mit dem Thema Cochlea-Implantat zu beschäftigen. Ich studierte die Unterlagen der verschiedenen Hersteller und hörte mir Vorträge von Betroffenen an. Die Entscheidung für ein CI traf ich eigentlich während den 5 Wochen meiner Reha. Danach ging ich zu meiner HNO-Ärztin und wurde ins UKB Berlin überwiesen. Bereits 4 Wochen nach meinem Vorgespräch wurde ich implantiert. Schon vor der Erstanpassung habe ich zu Hause unabhängig mein Hörvermögen mit der Hilfe von unterschiedlichen Apps trainiert. Die Nachversorgung wurde im HTZ (Hörtherapiezentrum) Potsdam Babelsberg gemacht.

Nur drei Monate nach der Operation war ich mit meinen 3 Enkeln in Urlaub und konnte Sie bereits gut verstehen. Das hat mich besonders gefreut, denn vorher hatte ich die Sorge, mich nicht mehr richtig mit ihnen verständigen zu können.

Ich bin total zufrieden mit meinem Cochlea-Implantat. Inzwischen höre ich mit meinem CI sogar besser als mit dem Naída Link Hörgerät auf der linken Seite. Irgendwann werde ich auf dem anderen Ohr wahrscheinlich auch ein CI benötigen, denn mittlerweile ist mein Hörvermögen links auf ca. 25% gesunken.

Was begeistert dich am meisten am Hören mit CIs?  Was hat sich im Alltag mit Deinem CI verändert? Gibt es etwas, von dem du vorher dachtest, dass es nicht mehr gehen wird?

Ich bin Musikliebhaber und höre von härtestem Rock bis zu klassischer Musik. Ich bin ganz begeistert, dank meinem Hörimplantat Musik wieder wirklich genießen zu können. Ich hätte nie

gedacht, dass es möglich sein würde, wieder so feine Klänge herauszuhören. Auch freut es mich, den Klang von Vogelgezwitscher wieder hören zu können.

Beruflich war ich Betriebsleiter in einem mittelständischen Unternehmen. Vor allem Gruppengespräche im Team waren damals sehr belastend für mich. Wenn mehrere Leute gesprochen haben, konnte ich dem Gespräch kaum folgen. Auch privat habe ich mich immer mehr aus dem Leben herausgezogen, da es schwierig für mich war, Nichts mitzubekommen, wenn wir zum Beispiel mit Freunden essen gegangen sind. Mit CI kann ich nun wieder aktiv am Leben teilnehmen und auch in einer Gruppe mit mehreren Leuten ganz normal hören.

Eine Sorge, die ich vor der CI-Versorgung hatte, war nicht mehr tauchen gehen zu können. Ich war früher leidenschaftlicher Sporttaucher und habe dieses Hobby über 25 Jahre ausgeübt. Es hat mich sehr gefreut, dass mir sowohl die Therapeuten in Bad Nauheim als auch AB-Mitarbeiter diese Angst nehmen konnten und mir bestätigten, dass ich mit dem Naída Q90 Soundprozessor bis zu 30 Meter Tiefe ganz normal tauchen konnte. Selbst meine Guides und Tauchlehrer im Ausland waren erstaunt, dass dies möglich war und auch wenn ich inzwischen nicht mehr tauche, bin ich doch froh, dass ich mich so schnell für eine Implantation entschieden habe.

Ich freue mich jetzt schon darauf, wenn ich den neuen Marvel Soundprozessor bekomme. Ich war beim Launch Event dabei und wirklich geflasht darüber, was die Technik nun zusätzlich alles möglich macht.

Was hat dich dazu bewegt dich als Mentor aktiv zu betätigen? Was magst du am Liebsten an der Tätigkeit?

Nach meiner ersten Reha in Bad Nauheim wurde mir bewusst, welche Kosten von den Krankenkassen für die CI-Versorgung eines Patienten übernommen werden. In vielen anderen Ländern ist dies nicht der Fall und viele Betroffene können andernorts aus Kostengründen nicht mit einem Hörimplantat versorgt werden. Durch meine Arbeit möchte ich einen kleinen Teil zurückgeben, indem ich meine gemachten Erfahrungen mit anderen Menschen teile.

Mich persönlich hat der Austausch mit anderen Betroffenen stark in der Entscheidung für ein Cochlea-Implantat bestärkt. Daher möchte ich anderen Kandidaten auch auf Ihrem Weg helfen, denn ich bin überzeugt davon, dass man mit ein bisschen Engagement und Üben dank einem Cochlea-Implantat ein besseres Leben haben kann. Wenn ich dann später die Rückmeldung erhalte, dass ich den Ausschlag gegeben habe für die Entscheidung für ein CI, bringt es Erfüllung in mein Leben. Ich freue mich, wenn es wieder möglich sein wird, CI-Kandidaten persönlich zu treffen und sie als Mentor auf Ihrem Weg zum Hören unterstützen und Ihnen Ihre Ängste nehmen zu können.

Was möchtest du potentiellen CI-Kandidaten oder Angehörigen mit auf den Weg geben?

Jeder hat sein Glück selbst in der Hand. Wichtig ist das eigene Engagement und Vertrauen in die Technik. Deshalb möchte ich jedem ans Herz legen, sich genau zu überlegen, welchen CI-Hersteller er wählt. Die Entscheidung ist eine Partnerschaft fürs Leben. Daher ist es wichtig, sich vorher gut über die Technik zu informieren und zu überlegen, welche Punkte einem persönlich beim Hören wichtig sind und was im Alltag das Leben so angenehm wie möglich machen kann. Für mich

ausschlaggebend war zum einen die Partnerschaft von Phonak und Advanced Bionics und ihre bimodale Hörlösung, sowie Möglichkeiten der drahtlosen Anbindungen, das MiniMic und Zubehörmöglichkeiten wie das AquaCase oder der Roger Pen für Besprechungen.

Oft haben CI-Kandidaten Skepsis im Bezug auf die Operation. Ich möchte Ihnen hier jedoch Ihr Misstrauen und die Angst nehmen. Ich habe kaum Menschen kennengelernt, die nach der CI-Versorgung nicht mehr gehört haben als vorher. Wichtig für den Erfolg ist das eigene Training, sowohl in Therapiezentren als auch zuhause. Zusätzlich können Selbsthilfegruppen auf dem Weg zum Hören eine gute Unterstützung bieten.

Gibt es auch ein lustiges Erlebnis, das du mit deinen CIs hattest?

Ich bin früher täglich mit S-Bahn, U-Bahn und Bus zur Arbeit gefahren. Als ich einmal abends auf den Bus gewartet habe, habe ich mich an eine Laterne angelehnt. Plötzlich wurde die Spule magnetisch vom  Laternenpfahl angezogen. Die Leute, die um mich herumstanden, fingen an zu lachen, als sie sahen, dass ich an der Laterne angeklebt war und ich stimmte in das Gelächter ein. Der Soundprozessor und das Kabel waren an mir, nur die Spule hing an der Laterne.

Was ich auch äußerst amüsant fand, ist als ich vor ein paar Jahren in der S-Bahn gefragt wurde, ob das ein neues Headseat sei, das ich trage. Ich habe dann natürlich darüber aufgeklärt, was ein CI ist. 


Es kann hilfreich sein, sich mit Personen auszutauschen, die selbst ein Cochlea-Implantat tragen.

Unsere Mentorinnen und Mentoren beantworten gerne Ihre Fragen und teilen ihre persönlichen Erfahrungen über Ihren Weg zum Hörimplantat und ihr Leben mit CI. 

 


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Die häufigsten Fragen zum Hörimplantat


1. Woran erkenne ich, dass ich von einem Hörverlust betroffen bin?

Da Hörverlust oft ein schleichender Prozess ist, wird er nicht immer sofort erkannt. Vor allem bei altersbedingtem Hörverlust sind oft zunächst hohe Töne, wie beispielsweise Vogelgezwitscher oder Frauen- bzw. Kinderstimmen, nicht mehr gut zu hören. Betroffene Menschen sind häufig schneller erschöpft, da der Hörprozess mit größerer Anstrengung verbunden ist und mehr Konzentration und Energie erfordert. 

Erste Anzeichen für Hörprobleme können sich folgenderweise bemerkbar machen: 

  • Schlechtes Sprachverstehen bei Geräuschkulisse (z.B. im Restaurant) 
  • Schwierigkeiten, Gesprächen mit mehr als 2 Personen zu folgen
  • Erschwertes Verstehen beim Telefonieren
  • Verstärktes Gefühl, dass der Gesprächspartner nuschelt und häufiges Nachfragen erforderlich macht
  • Musik oder der Fernseher müssen lauter gestellt werden, um gut verstehen zu können
  • Überhören des Telefons, der Hausklingel, Geräuschen im Haushalt (z.B. Ticken des Weckers) oder auch von Naturgeräuschen (z.B. Vogelgezwitscher, Blätterrauschen)
  • Ständiges Klingeln, Pfeifen oder Summen in den Ohren
     

Bei ersten Anzeichen sollten Sie Ihr Gehör von einem HNO-Arzt oder Hörakustiker überprüfen lassen. Nutzen Sie unsere Klinik- und Partnersuche, um einen Hörakustiker oder eine Klinik in Ihrer Nähe zu finden. 


2. Was ist der Unterschied zwischen einem Hörgerät und einem Hörimplantat?

Für Menschen mit leicht- bis mittelgradigem Hörverlust können Hörgeräte eine hervorragende Lösung sein. Hörgeräte nehmen die Klänge aus der Umgebung auf und verstärken sie. Der verstärkte Klang wird dann an das Innenohr übertragen. Wenn Sie jedoch einen schweren oder hochgradigen Hörverlust haben, reichen Hörgeräte eventuell nicht aus.

Ist das Hören trotz Hörgeräten eingeschränkt, empfehlen Experten die Versorgung mit Hörimplantaten. Diese erprobte Technologie kommt vor allem dann zum Einsatz, wenn die Ursache für die Hörbeeinträchtigung im Innenohr liegt. Wenn beispielsweise die Hörschnecke keine oder zu wenige elektrische Reize an den Hörnerv überträgt, kann ein CI diese Aufgabe übernehmen.

Viele CI-Träger berichten von einer deutlichen Verbesserung ihres Hörvermögens durch ein Cochlea-Implantat und einer damit einhergehenden Steigerung Ihrer Lebensqualität und Zufriedenheit.

Auch die Kombination von einem Hörimplantat auf der einen Seite und einem Hörgerät auf der anderen Seite kann bei einigen beidseitigen Hörverlusten die richtige Wahl der Hörversorgung sein. Bei dieser bimodalen Versorgung arbeiten Hörgerät und CI zusammen und tauschen Informationen drahtlos untereinander aus, um eine abgestimmte Klangqualität zu erzeugen. 

 


3. Was versteht man genau unter einem Cochlea-Implantat?

Ein Cochlea-Implantat besteht im Wesentlichen aus zwei Teilen, dem eigentlichen Implantat, welches hinter dem Ohr eingesetzt wird und einem außen, üblicherweise am Ohr getragenen Soundprozessor.

Der Soundprozessor ist ein kleines technisches Wunderwerk. Er nimmt die Töne durch Mikrofone auf und veranlasst das Implantat dazu, den Hörnerv nach einem bestimmten Muster zu stimulieren. Die dafür benötigte Energie überträgt er durch die Haut mit Hilfe des Überträgers, einer Antennenspule, die durch einen Magneten über dem Implantat gehalten wird. Der Soundprozessor wird von einem Audiologen individuell so programmiert, dass das bestmögliche Hörergebnis erzielt wird.

Heutige Soundprozessoren können allerdings noch viel mehr. Sie bieten die Möglichkeit auch drahtlos mit dem Handy, dem Fernseher und vielen Bluetooth-fähigen Zusatzgeräten zu kommunizieren, die das Hören in anspruchsvollen Umgebungen verbessern können.

* Die Produkte HiResTM Ultra 3D und zugehörige Überträger und Magnete sind aufgrund eines andauernden Rechtsstreits um ein Patent in der Bundesrepublik Deutschland nicht bestell- und/oder lieferbar. Ausgenommen sind Überträger und Magnete für bereits implantierte HiResTM Ultra 3D Produkte.


4. Wie gut werde ich mit einem Hörimplantat hören können?

Jede Reise zum Hören ist, genauso wie auch jeder Hörverlust, individuell und einzigartig. Wie Sie oder Ihr Kind das Hören mit Cochlea-Implantaten erleben werden, hängt von einer Reihe von Faktoren ab, z.B.:

  • dem Alter, in dem der Hörverlust einsetzte
  • der Dauer des Hörverlustes
  • dem Alter bei der Implantation
  • dem Gesundheitszustand des Innenohrs
  • und anderen gesundheitlichen Konditionen, die das Hörvermögen beeinflussen

Es ist wichtig zu verstehen, dass verbessertes Hören mit Cochlea-Implantaten durch einen Prozess erlangt wird. Es ist keine Sofortlösung. Genauso wie Menschen mit normalem Hörvermögen das Hören als Kind erlernen mussten, so müssen auch Sie oder Ihr Kind mit dem CI das Hören wieder- oder zum allerersten Mal - erlernen.

Das Hörvermögen stellt sich nach und nach ein. Wie weit und wie schnell Sie oder Ihr Kind in diesem Prozess voranschreiten hängt von drei Faktoren ab:

  1. von der verwendeten Technologie,
  2. Ihrer körperlichen Verfassung und
  3. von der Therapie und dem Training nach der Implantation.

Advanced Bionics setzt modernste Technologien ein und bietet Ihnen umfassende Unterstützung - damit Sie oder Ihr Kind eine bestmögliche Reise zum Hören erleben können. Durch geeignete Reha-Maßnahmen und Verwendung der Rehabilitationsmaterialien auf dem Online-Portal HearingSuccess können Sie einen großen Beitrag zur erfolgreichen Weiterentwicklung Ihres Hörvermögens leisten. 


5. Welche Auswirkungen hat das CI auf mein Erscheinungsbild?

Die rasante Entwicklung der Technik ermöglicht, dass sowohl Größe als auch Gewicht der äußeren Komponenten (Soundprozessor und Überträger) ständig weiter optimiert werden. Dadurch werden die Auswirkungen auf das optische Erscheinungsbild verringert und der Tragekomfort stetig erhöht. Der geschwungene Akku des Prozessors  zum Beispiel ermöglicht ein ergonomisches Tragen, bei dem dieser dezent hinter dem Ohr verschwindet. 

Es steht eine große Auswahl an unterschiedlichen Farben der  Soundprozessoren und Überträger zur Verfügung: Dezente, unauffällige Farben, die an Haut und Haarfarbe angepasst sind, reduzieren die äußere Wahrnehmbarkeit bestmöglich. Wollen Sie Ihrer Persönlichkeit mit knalligen Farben den entsprechenden Ausdruck verleihen, bieten wir hierfür natürlich ebenfalls die Möglichkeit. 

Durch das einzigartige Design schmiegt sich der am Prozessor angebrachte Akku an die Kontur Ihres Ohres an und sorgt so für einen diskreten und sicheren Sitz. hinter dem Ohr. Des Weiteren besteht die Möglichkeit, den Soundprozessor auch ohrfern zu tragen: Sie können hierfür einen staub- und wasserdichten Akku verwenden oder den Prozessor alternativ auch mit einem Halte-Clip an Ihrer Kleidung befestigen. 


6. Für welche Altersgruppe sind Cochlea-Implantate geeignet?

Hörimplantate stellen sowohl für Erwachsene, Jugendliche, Kinder als auch für Babies eine wirksame Hörlösung dar. Wenn Hörgeräte nicht mehr ausreichen, können Cochlea-Implantate eine gute Alternative darstellen. Sie kommen dann zum Einsatz, wenn die Ursache für die Hörbeeinträchtigung im Innenohr liegt und die Hörschnecke keine oder zu wenige elektrische Reize an den Hörnerv weiterleitet.  

Auch für Kinder können Cochlea-Implantate die geeignete Lösung sein. Das sogenannte Neugeborenen-Screening nach der Geburt hilft frühzeitig Hörschwächen und Hörbeeinträchtigungen festzustellen. Sobald bei Ihrem Kind ein Hörverlust diagnostiziert wurde, ist es wichtig, so schnell wie möglich aktiv zu werden. Ziel ist es, Entwicklungsverzögerungen zu minimieren und damit die Kommunikations- und Lernfähigkeit sowie die emotionale und soziale Entwicklung zu unterstützen.


7. Wie läuft die Cochlea-Implantation ab?

Die Cochlea-Implantation ist ein Eingriff, der durch erfahrene HNO-Ärzte in spezialisierten Kliniken durchgeführt wird. Im Laufe der letzten Jahrzehnte, hat sich die Implantationstechnik immer weiter verfeinert. Ein kleiner Schnitt hinter der Ohrmuschel und das Entfernen von knöchernem Material eröffnen den Weg zum Mittelohr, von wo aus man bereits die Hörschnecke sehen kann. Das Implantat selbst verschwindet unter der Kopfhaut hinter dem Ohr und die Elektrode wird durch eine kleine Öffnung in die Hörschnecke eingeführt. Während des Eingriffs werden unterschiedliche Messungen durchgeführt, um die einwandfreie Funktion des Implantats zu bestätigen oder um bei einem noch vorhandenen Restgehör elektrische Rückmeldungen der Hörschnecke aufzuzeichnen. Ihr CI-Zentrum wird Ihnen den Prozess im Detail erklären und Ihnen umfassend Auskunft über das weitere Vorgehen geben.  


8. Wer übernimmt die Kosten für das CI-System?

Wenn die CI-Klinik die Notwendigkeit einer Implantation bestätigt, werden die Kosten für die Operation als auch für das komplette CI-System in der Regel vom Kostenträger (Krankenkasse) übernommen.

Bei weiteren Fragen zu diesem Thema können Sie sich gern per E-Mail an den AB-Kundenservice wenden.


9. Kann ich mit einem Hörimplantat Sport treiben?

Die meisten Sportarten können auch mit Hörimplantaten problemlos betrieben werden. Wasserdichte Akkus sorgen selbst bei den abenteuerlichsten Aktivitäten dafür, dass Sie immer gut hören und sich keine Gedanken über die Sicherheit Ihres Geräts machen müssen. Duch den wasserdichten AquaMic™ Überträger können Sie auch intensiven Sport und Wassersport uneingeschränkt genießen und dabei an allen Gesprächen teilhaben.


10. Kann ich mit einem CI wieder telefonieren? Welche Möglichkeiten der drahtlosen Anbindung habe ich?

Unkomplizierte drahtlose Anbindungen an unterschiedlichste Geräte sind heutzutage unerlässlich. Daher überträgt der Naída CI M und Sky CI M Soundprozessor Telefonate und Audioquellen von praktisch jedem Smartphone und Bluetooth®-fähigen Gerät direkt an Ihre Ohren. Mit der Phonak RogerDirect Technologie kann Ihre Hörleistung in schwierigen Hörsituationen zudem noch weiter verstärkt werden, ohne zusätzliche Geräte am Soundprozessor anbringen zu müssen. So können Sie sich auch bei lauten geselligen Runden oder Meetings am Arbeitsplatz aktiv in Gespräche einbringen und sich zu Hause oder unterwegs direkt mit Ihrer bevorzugten Unterhaltungselektronik verbinden.


11. Wie kann ich überprüfen, dass mein Soundprozessor ordnungsgemäß funktioniert?

Dank der AB Remote App können Sie Ihr CI-System jederzeit  ganz einfach und unauffällig über das Smartphone steuern und auch überprüfen. Die Geräteprüfung beinhaltet einen Mikrofon-Check, der anzeigt, ob der Prozessor Umgebungsgeräusche empfängt sowie die Überprüfung des T-Mic Status*. Des Weiteren können Sie sich den Batteriestatus anzeigen lassen und eine LED/Ton Funktionsprüfung durchführen. 

Mit Hilfe des Listening Checks können eingehende Klänge und Signale abgehört werden. Somit lässt sich einfach feststellen, ob alle Komponenten ordnungsgemäß funktionieren. Die Überprüfung über den Listening Check beinhaltet sowohl die Schallaufnahme über die Prozessormikrofone, über das T-Mic-Mikrofon und das Überträger-Mikrofon, sowie die internen Signaltöne des Soundprozessors und anliegende Aux- oder Streaming-Eingangssignale. 

* Das patentierte T-Mic nutzt die natürliche Schallaufnahme des Außenohrs genau wie bei einem Normalhörenden.

 



Spezifische Fragen zur CI-Versorgung von Kindern


1. Wie verläuft typischerweise der Weg zur CI-Versorgung bei einem Kind?

Das nach der Geburt durchgeführte Neugeborenen-Hörscreening ermöglicht eine frühzeitige Erkennung von angeborenen Hörbeeinträchtigungen Ihres Kindes. Für Kinder mit Hörschädigung ist die frühe Förderung unter enger Einbeziehung Ihrer Familien besonders wichtig. Frühförderstellen begleiten Sie und Ihr Kind bereits ab dem auffälligen Hörscreening auf seiner einzigartigen Entwicklungsreise. Sie unterstützen Sie bei Ihnen zu Hause dabei, Ihrem Kind eine seinem Alter und seinen Fähigkeiten sowie der Situation angemessene Kommunikation zu ermöglichen.

Um die bestmögliche frühkindliche Entwicklung zu gewährleisten, wird den Säuglingen meist ab einem Alter von ca. 6 Monaten  ein Hochleistungshörgerät verschrieben. Bei Kindern, die hochgradig schwerhörig oder taub geboren wurden, reicht jedoch oft die Versorgung mit Hörgeräten nicht aus.

Um Ihrem Kind die optimale Entwicklung zu ermöglichen wird es bei entsprechender Diagnose Ihres Arztes meist in einem Alter von ca. 12 Monaten mit einem Cochlea-Implantat versorgt.  Ca. 4 Wochen nach der Operation findet die Anpassung des Soundprozessors statt.

Für die hörsprachliche Entwicklung Ihres Kindes ist neben der Implantation und dem täglichen Tragen des Soundprozessors auch eine gezielte Hör-Rehabilitation notwendig. Die Hörtherapie findet meist in einem CI-Zentrum statt.


2. Was muss ich bei der Operation meines Kindes beachten?

Für erfahrene HNO-Chirurgen ist die Cochlea-Implantation ein Routineeingriff. Da sie unter Vollnarkose durchgeführt wird, gibt es vor der OP ein ausführliches Informationsgespräch mit dem Anästhesisten. Die Dauer des Eingriffs selbst beträgt in den meisten Fällen ca. 1 bis 2 Stunden. In der Regel steht für die Kinder nach der Operation ein kurzer stationärer Klinikaufenthalt von 2 bis 4 Tagen zur Beobachtung an.

Ist Ihr Kind auf beiden Ohren ertaubt, werden in Absprache zwischen Arzt und Eltern oft beide Seiten gleichzeitig implantiert. Somit wird dem Kind eine zusätzliche Operation unter Narkose erspart.

Es gibt auf Kinder spezialisierte CI-Zentren, die Ihnen den Prozess im Detail erklären und Ihnen umfassend Auskunft über die Operation, Narkose und das weitere Vorgehen geben. In der Kliniksuche finden Sie eine Übersicht über die CI-Zentren in Ihrer Nähe.


3. Wie aktiv kann mein Kind mit Cochlea-Implantat sein?

Flexible Trageoptionen (ohrfern oder hinter dem Ohr) ermöglichen ein bequemes Tragen mit sicherem Sitz – selbst bei den abenteuerlichsten Aktivitäten.

Auch mit Hörimplantat kann Ihr Kind die meisten Sportarten ausüben. Ausnahmen stellen lediglich einige Kampfsportarten (z.B. Boxen) dar, da hierbei das Implantat beschädigt werden könnte. Durch den M Staub- und Wasserdichten Akku mit wasserdichten Mikrofonen und Überträgern wird sowohl beim Sport als auch jeglichen Wasseraktivitäten eine gute Schallaufnahme ermöglicht. Ihr Kind muss daher auch beim Planschen im Wasser oder beim Schwimmen nicht auf das Hören verzichten. 


4. Mein Kind benötigt ein MRT. Welche Vorsichtsmaßnahmen müssen getroffen werden?

Das HiRes Ultra 3D Implantat ist MRT-kompatibel. Es muss also nicht entfernt werden, sollte jemals eine MRT-Untersuchung bei Ihrem Kind erforderlich sein. Die von AB entwickelte innovative HiRes Ultra 3D Multimagnet-Anordnung sorgt für eine automatische Ausrichtung im 3D-MRT-Feld und ermöglicht die sichere Durchführung hochauflösender bildgebender Untersuchungen (wie 3.0 Tesla MRT) ohne Vorbereitung, ohne Operation und ohne Kopfverband. 

* Die Produkte HiResTM Ultra 3D und zugehörige Überträger und Magnete sind aufgrund eines andauernden Rechtsstreits um ein Patent in der Bundesrepublik Deutschland nicht bestell- und/oder lieferbar. Ausgenommen sind Überträger und Magnete für bereits implantierte HiResTM Ultra 3D Produkte.


5. Wie kann ich mein Kind bestmöglich im Alltag unterstützen?

 „Das hörgeschädigte Kind braucht nichts Besonderes, sondern mehr von dem Normalen, was auch hörende Babys brauchen.“ (Zitat G. Batliner)

Die Diagnose der Hörbeeinträchtigung Ihres Kindes wirft bei den meisten Eltern viele Fragen und Sorgen auf. Unterschiedliche Stellen unterstützen Sie dabei, damit Sie Sicherheit im täglichen Umgang mit Ihrem Kind erhalten.

Anfangs ist es hilfreich, möglichst dem Kind zugewandt zu kommunizieren, so dass die Lautsprache durch das Mundbild ergänzt wird. Je nach Hör- und Sprachentwicklung Ihres Kindes, sollte im Laufe der Zeit die Kommunikation im Alltag jedoch möglichst normal gestaltet werden.

Mit dem speziell für Kinder entwickelten Material zur Frühförderung BabyBeats können Sie bereits die frühe Kommunikation Ihres Kindes fördern und entwickeln. Durch musikalische Interaktionen wird hierbei der Grundstein für frühe Kommunikationsfähigkeiten gelegt und die Bindung mit Ihrem Kind gestärkt.

Frühförderstellen für Kinder mit Hörschädigung und deren Familien bieten unterschiedlichste Angebote, die an Ihre individuellen Bedürfnisse angepasst sind.  


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